Wenns passiert, ARAG Rechtsschutz | Butter, Düsseldorf.
Egal ob nach erhalt einer überhöhten Werkstattrechnung oder einer verpfuschten Schönheitsoperation – der ARAG Rechtschutz macht stark. Sehr lustig.
Figur verbessern, Semos | Newmoment, Mazedonien.

Offensichtlich besuchen in Mazedonien (und nicht nur dort?) tendenziell eher Männer solche Photoshop – Einführungskurse als Frauen. Wenigstens wäre das die einzigste Erklärung für mich, wieso solch eine sexistische Werbung überhaupt geschaltet wird. Klar, es ist ein Bildwitz dabei. Aber für meinen Geschmack schon zu bitter. Via aotw.
Infiniti in Aktion.
Heutzutage wird bei oft Kinofilmen und Werbespots mit CGI gearbeitet. Insgesamt empfinde ich es zwar einerseits als schade, dass man den Bildern nicht mehr “trauen” kann wobei diese andererseits durch eben noch spektakulärer produziert werden können. Unten seht ihr Spots für Infiniti (Nobelmarke von Nissan) und ihre Modelle G37 (Limousine), G37 Coupe, FX (SUV) und EX37.
Auf der sehr schön gemachten Homepage findet sich ein liebevoller Carkonfigurator damit man das Auto aus allen Perspektiven betrachten kann. Was ich mir noch gewünscht hätte wären mehr flexibilität beim Betrachtungswinkel gewesen. Aber naja, man kann nicht immer alles haben.
Die perfekte Politur, AWtech | McCann, Malmö.
Before – After ist ein klassisches Mittel der Werbung um den Nutzen eines Produkts herauszustellen. Egal ob Waschmittel, Spülmittel, Haarwaschmittel oder was auch immer. Der vorher / nachher Vergleich ist mindestens genau so beliebt wie die Side by Side – Vergleiche. Diese Anzeige von McCann wurde in Schweden auf zwei aufeinanderfolgenden Seiten geschaltet und spielt mit einem wunderschönen Witz … auf jeden Fall sehr unterhaltsam für das Politurmittel. Ich kanns mir richtig vorstellen wie die Hübsche runterfliegt. Via aotw.

Was für Namen, Sixt | Jung von Matt, Stuttgart.
Wie oft hat man sich während Simpsons über Barts frivolen Anrufe in Moe’s Taverne gefreut. Jemand der Reinsch heißt, jemand der Rumsch heißt, ist Amanda Dermichknutscht da … und noch viele mehr. Jung von Matt/Neckar hat diese Idee wundervoll kommerzialisiert und am Stuttgarter Flughafen umgesetzt. Absolut sehenswertes Video welches beim Airport Media Award zu Recht Gold gewonnen hat.
Trojanisch, Anti-Rid | DDB, Melbourne.
Jung von Matt und ihr trojanisches Pferd agieren nun sogar schon auf dem australischen Werbemarkt. Naja nicht ganz. Dauert vielleicht noch ein wenig bis JvM auch dort eine Dependance eröffnen. Diese trojanische Ameise als Printmotiv für ein Anti-Ameisen-Mittel welches so gewieft ist, dass die Ameisen es nicht bemerken, kommt aus der Feder von DDB Melbourne. Via coloribus.

Schutz vorm Zittern, Jin Si Ping | Euro RSCG Life, Shanghai.



Sehr schöne Bildmotive welche nicht zwingend eine Headline benötigen um zu funktionieren. Das Medikament soll dabei helfen Parkinson zu bekämpfen und das unkontrollierbare Schütteln zu verhindern. Via.
Mediale Geschmacklosigkeit par excellence. Pro7 & der Voyeurismus 2.0
Normal schreibe ich hier über Werbung die in irgendwelchen Medien geschaltet wird. Über die Medien lasse ich micht nicht aus. Bringt nichts. Immer mehr Schund wird produziert und angeschaut. Ob es Big Brother, Frauentausch, 3 Bewerber – deine Chance, die Nanny oder wie die ganzen Sachen heißen: Es ist schwachsinnig und wird trotzdem von vielen angeschaut. Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Nicht mehr. Nicht weniger. Wer so bescheuert ist, sich bei einem solchen Format teilzunehmen trägt selbst die Schuld. Wer den Hohn hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Ein Exhibitionismus vor der ganzen TV-Gesellschaft – oder jenem Teil welcher einschaltet – weil die Leute denken sie seien im Recht. Am Ende lacht man über sie anstatt bestürzt zu sein. Geholfen wird damit keinem wirklich (außer vielleicht beim Schuldnerberater?) außer der eigenen Neugierde und der Sensationsgeilheit.
Heute Abend wird bei der Pro7 Sendung Popstars aber einem Mädchen der Herztod ihrer Mutter mitgeteilt und im Fernsehen übertragen. Das ist nur noch bitterlich. Es wiedert mich an. Selbst wenn die gute Victoria eingewilligt hat sollte man darauf verzichten es zu zeigen. Aus Pietätsgründen auf das menschliche Drama welches sich dort abgespielt Rücksicht zu nehmen und es nicht sogar eventuell noch breit zu treten.
PRO7-Sprecherin Tina Land sieht darin kein Problem, da das Mädchen zugestimmt habe. Die Fürsorgepflicht ist damit offenbar erfüllt.
Na dann ist ja alles super. Ich meine sie hat zugestimmt. Wir können uns alle anschauen wie sie getröstet wird. Das ihre Mutter auf sie Stolz wäre. Sie von “da oben” auf jeden Fall zuschaut. Ich vermute, dass genau solche Aussagen gefallen sind und gezeigt werden.
The Show must go on? Liebes Pro7, ich mag euren Sender, die Simpsons und von den großen Privaten seit ihr mir mit Abstand die Liebsten. Aber das geht gar nicht klar. Als Sender hättet ihr die Verpflichtung den Tod zu achten und nicht zu Quote zu machen. Aber klar, die Medien und Blogs werden darüber schreiben. Aber ist es das wert?
Ich kann die Folge heute Abend nicht anschauen. Würde es auch nicht machen. Weil so etwas boykottiert werden muss. Marcel Reich-Ranicki hatte absolut Recht. Wir suhlen uns in einem unterirdisch schlechten TV-Programm. Das Land der Dichter und Denker. Verrückt. Via blog8.
Unter den Linden, Bionade | Kolle Rebbe, Hamburg.

“Gut in Bio. Schlecht in Chemie.” vor Schulen, “Bionade präsentiert lustige Wörter in Bahnstationen. Heute: Litschi” in Bahnhöfen, “33 CL gegen innere Leere”, “Die grösste Leistung unserer Mitbewerber liegt darin, dass sie uns noch vor den Chinesen kopiert haben.” sind nur einige von über 50 Motiven die Kolle Rebbe für Bionade in diesem Sommer bis nun geschaltet hat. Mal sind die Botschaften frech, mal feinsinnig, mal humorvoll. Immer aber sind sie intelligent, unwerblich und überraschend. Das rießen Blow Up in Berlin ist auch sehr toll. Haben wohl Texter viel Spaß an ihrer Arbeit für die Bio – Limonade und kommt auch viel Output raus. Sehr erfrischend und prickelnd. Via horizont / blog8.
Winterräder sind besser, Volkswagen | DDB, Mailand.


“Vertrauen Sie im Winter nicht der Straße. Volkswagen Winterreifen Service.”
Schöne Bildidee um auf den kommenden Winter und die Gefahren durch schlechte Bereifung aufmerksam zu machen. Ich seh es jedes Jahr wenn irgendwelche Leute liegenbleiben weil sie aus Regionen kommen in welchen es nur 2 oder 3 Mal im Jahr wirklich schneit und deshalb keine Winterräder aufziehen. Klar, einerseits will man sparen aber so? Man spart schließlich an der falschen Stelle: Winterräder sind ja schon bei niedrigen Temperaturen besser geeignet als Sommer- oder Kombi-Reifen. Via ibelieve.
Obama erobert die Xbox 360.

Während in Deutschland der normale Wahlkampf noch von lächelnden Politikern auf Plakatwänden, Wahlwerbespots im Fernsehen und ähnlichen klassischen Maßnahmen flankiert werden setzt Obama auf den Wechsel. Obama for change lautet wohl das Credo. Dafür wird sein Wahlkampagnenteam auch sehr innovativ. Wie man oben sieht strahlt der gute Barack selbst in dem Konsolenspiel Burnout Paradise von den Plakaten und wirbt um das Vertrauen und die Stimmen der Wähler.
Natürlich gibt es sowas nicht für Lau. Ganz brav musste dafür an den Publisher Electronic Arts gezahlt werden. Ist ja auch nur Recht.
“Like most television, radio and print outlets, we accept advertising from credible political candidates,” she continued. “Like political spots on the television networks, these ads do not reflect the political policies of EA or the opinions of its development teams.”
Was mich an der Sache noch brennend interessierend würde ist ob es statisches oder dynamisches Ingame Advertising war. Via gigaom / Jeffson@Rooster
Das erste Mal, Lidl | Freunde des Hauses, Hamburg.
Lidl machts das erste Mal. Eher konservativ. Der erste TV Spot für den Discounter mit dem gelb-blauen Logo läuft seit neuestem. Nach einigen negativen Schlagzeilen wie z.B. den Verdi Enthüllungen mittels des Schwarzbuches und der Leistungsüberprüfung Überwachung von Angstellten durch Sherlock Holmes und dessen Kollegen Arbeitsmotivationsüberwacher Spitzel Detektive kam vor fast genau einem halben Jahr ein genialer Schachzug der Unternehmens-PR von Lidl indem sie den armen Milchbauern als erste die geforderten 10 Cent zugesagt haben. Nun kommt durch diesen für einen Discounter sehr schönen Spot der zweite Schritt um Lidl und seine Eigenmarken als Marke positiv aufzuladen. Alltagsszenen, oder wie die Werbung sich diese vorstellt, die berühren sind ein guter Hebel dafür und ganz geschickt mit dem Schnäppchen-Preise-Element verbunden.
Bei mir wird Lidl trotzdem niemals der beliebteste Laden werden. Liegt an der Aufmachung der Läden, dem Image, das ein anderer Discounter (=Aldi) meines Wissens nach viel viel viel mehr Wert auf qualitativ hochwertige (Eigen-)Marken legt und so weiter. Die Freunde des Hauses sind im übrigen, für jeden der es nicht weiß, eine Beteiligung der “Zum Goldenen Hirschen”-Gruppe.
Ebenfalls über diesen Spot geschrieben haben Horizont und der Werbeblogger.




