Werbespot zu sexy für den Superbowl.
So hat Stern.de getitelt. Und das stand unter der reißerischen Headline.
“Vegetarier haben den besseren Sex!” Mit dieser These wirbt die Tierschutzorganisation Peta in ihrem neuen Spot. Zu sehen sind dabei Models, die viel Spaß an Gemüse haben.
NBC hat die Ausstrahlung des Spots im Rahmen des NFL Super Bowls mit der Begründung abgelehnt, der Spot sei zu sexy. Finde ich eine super Entscheidung. Ob “sexy” in der Begründung allerdings das richtige Wort ist und es wirklich “Models zeigt, die viel Spaß an Gemüse haben”… , darüber kann man reden. Via stern.de.
Hier noch ein tolles Video aus “The View” mit Joy Behar, Elisabeth Hasselbeck, Sherri Shepherd und Whoopi Goldberg.
“Möglicherweise haben welche der PETA-Leute Werbung studiert und und wissen nun das Sex verkauft. Sie wollen das man Gemüse isst also nutzen sie Sex um Gemüse zu verkaufen” “Ja, und die eine springt in einen Whirlpool mit Brokkoli. Das ist eine super Idee um es zu dünsten.” und dann dazu übergeleitet wird, dass in Schulen im Sexualkunde-Unterricht auch Gurken zum Trainingsgegenstand für Kondom-Übungen verwendet werden.
Ich bin gespannt auf die offiziellen und wirklich geschalteten Spots. Im Endeffekt kann es PETA bei diesem Commercial nur recht sein wie es gelaufen ist. Sie werden in allen Kanälen erwähnt, die Leute werden im Web nach dem gebannten Spot suchen und sie haben eine ganze Menge Geld gespart welches sie für den dreißig-Sekünder ausgegeben hätten.
Super Bowl am Sonntag
Ich persönlich kann der NFL und dem Super Bowl eher weniger abgewinnen. Zu viel Show. Zum Beispiel Cheerleader. Zu viele Pausen. Aber naja ,Geschmäcker sind verschieden. Nun steigt am Sonntag Abend das Finale in Tampa Bay. David (Arizona Cardinals) gegen Goliath (Pittsburgh Steelers). Dazu gibt es die wirklich Bewegende Geschichte des Quartbacks Kurt Warner und zwei Teams wie sie unterschiedlicher wohl kaum sein könnten.
Was aber eher meine Interesse weckt sind die Werbespots. Die Mediakosten sind extremst hoch (7-stellige Dollarbeträge) und dafür kommen wirklich viele hochwertige Spots (die oft extra für dieses Event produziert werden / das erste Mal on Air gehen). Nun ist ein neuer Spot für die Brauselimonade Pepsi Cola Diet auf Youtube zu sehen… sehr cool gemacht. Männer überstehen alles. Außer den Geschmack von Diätcola. Bis jetzt …
Über den “Vegetarier haben besseren Sex”-Spot von PETA “Eklat” werde ich morgen meine Meinung kundtun.
Geheimnisse werden gelüftet.
Jeder hat Geheimnisse. Dinge, die man vor anderen verschweigt und versteckt. Um genau solche Themen dreht es sich auch in der dritten Staffel von “Big Love” des Senders HBO. Und der gleiche Gedankengang kam von BBDO für die Kampagne bei interaktiven Plakatwände: Höre, was Menschen verschweigen.
Auf den Plakaten sieht man “Schnappschüsse” von Menschen welche sich auf irgendeiner Straße in irgendeiner Stadt befinden. Eine alltägliche Situation. Allerdings gibt es bei jeder Person einen Kopfhörer-Anschluss. Steckt man seine eigenen Kopfhörer (oder jene die von einem Promotion-Team verteilt wurden) in die Anschlüsse hört man, was den Menschen durch den Kopf geht und dadurch ihre tiefsten Geheimnisse erfahren. Manche sind eher harmlos (“Eine Frau die in ihren Chef verliebt ist”), andere hingegen wirklich hart (“Eine Frau welche ihr Alkoholproblem vor ihrem Mann verbirgt” oder “Ein Mann welcher seine schwangere Frau für eine andere verlassen will”). Altes Medium neu interpretiert. Sehr schön. Via ibelieve.

Zu viele Tote auf den Straßen in Deutschland

Jeder Tote im Straßenverkehr ist einer zuviel. Noch trauriger ist, dass bei jedem 8ten Verkehrstoten Alkohol im Spiel war. Schlimm genug, wenn jemand im Suff sich selbst tot fährt. Noch schlimmer, wenn die Person andere Leute mitnimmt. Leider liest man solche Meldungen viel zu oft in allen möglichen Zeitungen. Der Auto Club Europa (ACE) hat nun 3 Brandneue Motive von Kempertrautmann die darauf aufmerksam machen. Als Testimonials kommen die Markenzeichen von Johnnie Walker, Sandemann und Osborne zum Einsatz. Ich hoffe die Kampagne wirkt so gut wie sie aussieht. Damit es weniger Tote auf den Straßen gibt. Via horizont.net.
a GLASS and a HALF FULL OF JOY
Fallon London macht sogar aus Werbung für Schokolade etwas ganz besonderes. Ich meine das ist wirklich absolut geil … Wie auch bei den anderen Produktionen geht es beim Augenbrauen-Tanz darum, sich selbst zu verlieren und den Moment Freude zu genießen. Via ibelieve.
Zwo Gig Malochespeicher
Während Weihnachten bin ich bei YouTube über das Home-Video von Rüdiger Wuttke (aka Olli Dittrich) gestolpert. Ich finde es sehr lustig. Schaut es euch an und ihr seht, warum Olli Dittrich einfach der perfekte Komiker für die Kampagne war. Herrlich. Warum ich es eigentlich Poste ist, weil ich damit auf den elbkind-Blog aufmerksam machen will. Und nun das Video
P.S.: Ich finde diese Videos hätten schon während oder noch vor der Klassik-Kampagne von Mediamarkt schon im Netz unterwegs sein müssen.
Die Nummer 3 nach der Bibel und Harry Potter
Ja, der IKEA-Katalog ist ein Bestseller. In Print wird die Auflage nur von der Bibel und Harry Potter übertroffen. Ein wahres Massenprodukt. Aber Jung von Matt hatte für den schwedischen Möbelhersteller eine tolle Idee. Den Katalog personalisieren. Also gab es eine Roadshow durch 24 Shopping-Malls. Was dabei herauskam seht ihr oben…
How all things changed.
Anbei ein sehr schönes Video von Scholz & Friends welches erzählt wie sich das Marketing und die Kommunikation von “damals nach dem Krieg” bis zum heutigen Tag verändert hat. Ich verstehe nicht, warum es bisher nur so wenige Views hat. Via apgd – dramatic shift in marketing reality
Schutzengel
Ein lustiger Viral zum Wochenstart. Auf gehts! Via otr.
Datenschutz und Gewissenhaftigkeit
Bis jetzt habe ich mir nie Sorgen um meine private Daten gemacht. Warum auch? Ich bin relativ vorsichtig wo ich was angebe und verzichte auf sämtliche persönliche-Daten-Prostitutionsinstrumente Bonuskarten von Payback und Konsorten.
Für meinen Urlaub nach den Klausuren wollte ich mir noch kurzfristig eine Kreditkarte besorgen. Weil die Sparkasse meines Vertrauens mir kein sonderlich gutes Angebot gemacht hatte habe ich auf Frank gehört und eine Visa – Karte bei Barclaycard beantragt.
Mit etwas Verzögerung – warum auch immer – habe ich heute den Brief für die Identifikation bei der Deutschen Post erhalten. Weltklasse. Irgendwie ist das Pflicht wegen dem Geldwäschegesetzt. Ist auch gut so.
Was gar nicht so gut ist: Neben dem Brief für mich war in dem Umschlag noch ein Brief für eine andere Kundin aus Berlin (ich komme aus Baden-Württemberg). Bei Ihr fehlen noch Angaben um den Antrag bearbeiten zu können. Deshalb wurde ihr (beziehungsweise jetzt mir) der komplette Antrag zurückgesendet.
Irgendwie schockt mich das. Ich habe von der Frau nun ihre Hausbank und Kontonummer, sämtliche privaten Angaben inklusive Geburtsort und Adresse, Einkommensverhältnisse und Familienstand.
Eines zeigt diese “Missgeschick”: Egal, wie sehr man auf seine persönlichen Daten aufpasst im Endeffekt hat man nie die hunderprozentige Kontrolle. Schließlich können auch andere Leute Fehler machen. Allerdings Fehler die nicht passieren sollten.
Vertrauen gewinnen während der Vertrauens- / Kredit- / Banken- / Finanzkrise
Es ist zur Zeit wohl das bestimmende Thema. Neben dem Obama-Hype. Die Krise. Beziehungsweise alle Krisen welche zur Zeit aufeinandertreffen. Die Absatzkrise der Autohersteller. Nachdem sie über Jahre hinweg Fahrzeuge auf den Markt gepresst haben ist dieser nun geschrumpft. Auch so etwas passiert. Schrumpfende Märkte. Besonders wenn die Lebensdauer der Artikel zunimmt erreicht man irgendwann eine Sättigungsgrenze. Dort hilft nur eines der zig Hilfspakete der deutschen Regierung (und aller anderen Regierungen dieser Welt die so ihre Wirtschaft stützen wollen). Jedenfalls begann alles vor vielen, vielen Monaten einmal mit zweitklassigen Immobilienkrediten in den USA. Ob zwischen den verschiedenen Krisen Zusammenhänge bestehen oder nicht lasse ich an dieser Stelle unkommentiert. Aber jedenfalls wurde das erste Mal die “Krise”, neben der vorhergehenden Ölpreis-Krise, in den USA an den Immobilien und den Finanzinstituten sichtbar. Seitdem viele Anleger ihre Wohnungen und Häuser nur noch mit Lehmann Brothers Zertifikaten heizen haben die Banken auch ihre Kommunikation überdacht und werben um mehr Vertrauen.
In Australien hat die Agentur “three drunk monkeys” nun eine neue unkonventionelle Art der Bankenkommunikation gestartet. Mit einem leicht ironischen Unterton aber trotzdem leicht verständlichen Inhalten. Überzeugend. Jedenfalls gab es in dieser Agentur in Sidney während der Kreationsphase für die UBank keine Schaffens-Krise.
Via adverblog
Phänomenales Lenovo – Notebook
Ich lese sehr gerne den Werbeblogger. Und den Flußaufwärts-Blog. Weil beide Blogs immer sehr aktuell sind und interessante Themen aufgreifen. Und heute haben beide über einen neuen “Viral” von Lenovo (ihr wisst schon, die Dinger welche früher als IBM-Notebooks vertickt wurden) geschrieben. Ich wollte gleich darüber Posten als ich den Eintrag von Tim gelesen hatte aber fand keine Zeit. Schließlich wählt dieser ganz deutliche Worte
Der schlechteste Viral aller Zeiten: Lenovo W700ds
Man mag es ja schon garnicht mehr “Viral” nennen was hier verzapft wurde. Aber wahrscheinlich wird es sicher gerade weil es so bekloppt ist, auch wie blöde verbreiten. Ob es der Marke hilft, ist aber eine ganz andere Frage.
und auch der Werbeblogger kam gegen halb Drei, wog den Viral und befand ihn für zu leicht.
Wie wäre es eigentlich mit einer “Abwrackprämie” für Computer, die älter als 3 Jahre sind?!
Wenn man sich diesen Spot anschaut, ist eine Subventionslösung wohl das Einzige, worauf Lenovo hoffen dürfte. Jedenfalls schließe ich mich Tims Meinung vollkommen an. Das ist nicht witzig! Das ist Brand Destruction par excellence.
Allerdings muss ich Beiden widersprechen. Weil sie denken es wäre ein Viral.
In Wirklichkeit ist es gar kein Viral. Er soll sich garnicht verbreiten. Seine einzige Existenzberechtigung ist “so schlecht zu sein, damit es sich nicht viral verbreitet.”
Begründung?
Liefere ich gerne: Wir sind alle ein wenig Werbeaddicts. Und nur wir schauen uns einen solchen Bullshit an. Kein anderer Nutzer würde ein solches Video einem/einer Freund/in schicken. Geschweige denn darüber bloggen. Nur wir tun das. Die einzigen Leute die unseren Beiträge lesen: Werbeaddicts. Der Kreis schließt sich schnell. Am Ende hat man eine gewisse Zahl an Views auf YouTube. Man weiß, wieviele Klicks man auf jeden Fall bei einem Viral bekommt welches ohne ein virales Element auch keinen Effekt erzeugen kann. Das ist somit dann die absolute Untergrenze der “viralen Verbreitung”. Erst sobald diese Schwelle überschritten ist, ist es ein “Viral”. Was aber noch lange nicht heißt, dass es dann ein guter Viral ist. Immerhin sind wir somit einen Schritt weiter und haben eine Grundlage für eine verlässliche Reichweitenmessung von Virals.
Achja: Was die Qualität des Videos und die “Handlung” anbelangt kann ich beiden nur zustimmen. Etwas anders wäre verwegen. Und eine Marke lässt sich mit solchen “Ideen” auf jeden Fall hinrichten.




