Datenschutz und Gewissenhaftigkeit

Bis jetzt habe ich mir nie Sorgen um meine private Daten gemacht. Warum auch? Ich bin relativ vorsichtig wo ich was angebe und verzichte auf sämtliche persönliche-Daten-Prostitutionsinstrumente Bonuskarten von Payback und Konsorten.

Für meinen Urlaub nach den Klausuren wollte ich mir noch kurzfristig eine Kreditkarte besorgen. Weil die Sparkasse meines Vertrauens mir kein sonderlich gutes Angebot gemacht hatte habe ich auf Frank gehört und eine Visa – Karte bei Barclaycard beantragt.

Mit etwas Verzögerung – warum auch immer – habe ich heute den Brief für die Identifikation bei der Deutschen Post erhalten. Weltklasse. Irgendwie ist das Pflicht wegen dem Geldwäschegesetzt. Ist auch gut so.

Was gar nicht so gut ist: Neben dem Brief für mich war in dem Umschlag noch ein Brief für eine andere Kundin aus Berlin (ich komme aus Baden-Württemberg). Bei Ihr fehlen noch Angaben um den Antrag bearbeiten zu können. Deshalb wurde ihr (beziehungsweise jetzt mir) der komplette Antrag zurückgesendet.

Irgendwie schockt mich das. Ich habe von der Frau nun ihre Hausbank und Kontonummer, sämtliche privaten Angaben inklusive Geburtsort und Adresse, Einkommensverhältnisse und Familienstand.

Eines zeigt diese “Missgeschick”: Egal, wie sehr man auf seine persönlichen Daten aufpasst im Endeffekt hat man nie die hunderprozentige Kontrolle. Schließlich können auch andere Leute Fehler machen. Allerdings Fehler die nicht passieren sollten.

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