Goodbye

Während der Amtszeit von George Double U gab es schon häufiger seichte Witze mit seinem Nachnamen. Sicherlich gab es solche Witze auch schon in Anzeigen. Also nichts besonders. Wenn solche Anzeigen allerdings, wie in diesem Fall im Daily Telegraph Australien, von der Mediagentur wunderbar platziert werden haben sie Momentum. Einen gewissen Neugkeitswert. Super Anzeige. Gefunden in Twitter bei @strategyweb.
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Noch nie im Leben habe ich das getan!

Einen Whopper gegessen. Erst recht keinen Big Mac. Also, ich habe das schon getan – auch wenn es schon ewig her ist. Aber es gibt wirklich Menschen auf dieser Welt, die noch nie in ihrem Leben in einer Frikadellenbraterei waren und sich ein Mac-Menü oder einen Flammed-Grilled-Burger geholt haben. Unglaublich. Die Agentur von Burger King, immer wieder für geniale Einfälle gut, hat genau solche Leute gesucht und das getestet.

Wie heben Menschen, die noch nie vorher mit der wackeligen und instabilen Konstruktion eines genormten Fleischerzeugnisses zwischen zwei Brötchen-Hälften, einem Salatblatt und einem Essiggürkchen etwas zu tun hatten, dieses Industrieprodukt welches für die westliche Welt steht wie kaum ein anderes (außer Coca Cola und Marlboro)? Wie schmeckt es Ihnen und welches favorisieren sie? Geht auf die Seite whoppervirgins.com und schaut euch den Film an. Sehr geil. Er erzählt eine Geschichte. Die ist amüsant, selbst wenn das eine oder andere bestimmt etwas “optimiert” wurde. Menschlicher wird es weil manche Leute auch einfach Banalitäten äußern (“Sie hat noch nie vorher eine Essiggurke gegessen” oder “Fisch schmeckt mir besser”)…
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P.S.: An alle werbeverrückten die nun sagen “ALT!”… ja, ich weiß auch das der Spot schon längere Zeit im Netz unterwegs ist. Leider kam ich bis dato nicht dazu ihn zu bloggen. Nur deshalb kommt er hierhin. Für jeden, der nicht ganz so werbeversucht ist wie wir und trotzdem den Blog gerne mal besucht. Via frederiksamuel. Insgesamt muss man sagen, dass Advertising Age mit ihrer Entscheidung recht hatte, Crispin, Porter & Bogusky zur “Agency of the Year 2009″ zu kühren. Man rufe sich nur den Whopper Freakout oder Facebook Sacrifice a Friend for a Whopper nochmal in die Erinnerung. Daran kann auch eine eher … naja … Kampagne für Microsoft nichts ändern die untern den Erwartungen blieb.

Kindertag in New York

Was würde ich machen, wenn ich morgens in die Firma komme und mein TFT-Monitor sähe aus, als wäre er von einem Kind mit Wachmalstiften bemalt worden. Ein Attentat mit Crayons. Vielleicht wäre ich abartig sauer, selbst wenn es nicht einmal mein eigener Mac ist der darunter gelitten hat. Wobei, es könnte auch sehr gut sein, dass es mich gar nicht so sehr aufregen würde – schließlich kann man das alles auch wieder saubermachen.

Den Mitarbeitern von BBDO New York ging es eines Morgens im Jahr 2008 so. In der Nacht wurden vom Sicherheitsdienst über 500 Büros aufgeschlossen (wobei sich mir die Frage stellt: Was war los, dass wirklich keiner Nachts in der Agentur war) und auf alle Monitore Folien geklebt. Eingeladen wurde damit zum “Bring dein Kind zur Arbeit mit”-Tag. Sehr süß und sehr kreativ. Via.

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Alle reden über Obama

Alle reden, bloggen, twittern, lesen oder denken über Obama. Der neue Präsident und für so manchen die Hoffnung auf eine bessere Welt. Ich blogge statt dessen über George W. Bush. Genau. Den 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Mann, der in den letzten acht Jahren die Geschicke der Nation und ab September 2001 auch die Geschicke der ganzen Welt in die richtige Richtung lenken wollte. Vielleicht hätte er es doch einmal mit einem Navigationssystem versuchen sollen. Oder einem Routenplaner. Oder dem oldschool analogen ADAC-Atlas. Vielleicht wäre das eine gute Entscheidung gewesen. Jedenfalls bedeutet der Amtsantritt von Barrack Obama und dem ergreifen der Macht gleichzeitig, dass George W. Bush nun seine Macht verloren hat. Ein toller Hebel für eine Anzeige. Dachte sich Philipps und DDB London und wurde in Großbritannien aktiv. Das beworbene Gerät ist eine Art Notfallakku. Wenn mein Handy, MP3-Player oder sonst ein Elektronikgerät von mir leer ist kann man es daran aufladen.

Der Slogan “For whenever you lose power” und dazu ein passendes Foto: George W. Bush ist es bewusst, dass seine große Zeit auf den poltischen Bühnen dieser Welt abgelaufen ist und er seine -vom amerikanischen Volk verliehene Macht!- nun auch wieder los ist.

“To focus on Bush losing power while everyone is witnessing Obama gaining it, gives us huge impact,” sagt Neil Dawson, Global Creative Director für den Philipsetat bei DDB London. “It was a tactical opportunity that was too good to miss.”

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Dankeschön Carina, dass du mir diese Anzeige zugesendet hast.

Ab heute: Mehr Möpse!

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Genau. Ab heute gibt es mehr Möpse auf diesem Blog. Ich hatte ja schon längst erwähnt, dass gewisse Faktoren einfach mehr verkaufen. Irgendwie sind diese Tiere echt putzig. Obwohl ich selbst nie einen davon haben wöllte. Danke an Wieland welcher mich auf diese Motive von Red Cell bei Horizont hingewiesen hat.

“Der Widerspruch zwischen Kreation und Effizienz ist wie das berühmte Monster unterm Bett.

Wenn man genau nachschaut, ist da nichts.”

Matthias Spaetgens, Geschäftsführer Kreation, Scholz & Friends Berlin zur Horizont

Ein Optiker erleichtert einem das Leben.

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Zwei sehr schöne Motive von Callegari Berville Grey aus Frankreich. Wunderschön dramatisiert wie Brillengläser einem alltägliche Tätigkeiten und damit das Leben erleichtern. Via.

Drei Buchstaben die immer verkaufen.

Es gibt so manche Dinge, die man nicht tun sollte. Mit dem Logo herumspielen. Mit dem Firmennamen irgendeinen Scheiss machen. Auf solche Dinge sollte man verzichten. Sagen Markenexperten. Oder?

Aber selbst macht man es dann doch gerne mal etwas anders. Aber ist ja auch in Ordnung. Besonders wenn es – wie in diesem Fall von DDB Vancouver – für einen Wohltätigkeitskalender ist und der Erlös an eine gute Sache geht. Das Kalenderthema war “Bademoden”. Sex sells. Das man dann das Ergebnis einer missratenen Schönheitsoperation abdruckt ist natürlich etwas anderes. Aber schließlich ist das die kreative Idee – und diese ist wirklich gut.

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P.S.: Ich gestehe, letzte Woche habe ich nach dem Lernen Abends noch das Dschungelcamp angeschaut. Eigentlich halte ich von diesem Format – Stichwort “Fremdschämen” – wenig bis gar nichts. Prompt an diesem Abend kam jedenfalls die liebe Giulia Siegel und wie sie im Käfig mit den Straußen nach den Sternen suchen musste. Jedenfalls wurde explizit erwähnt, dass ihre brandneuen Implantate auch durch fiese Hackattacken der Vögel nicht kaputt gehen könnten. Weltklasse Info. Wäre ja auch traurig wenn sie sich mit unterschiedlichen Busen – Größen durch den Dschungel und die Prüfungen kämpfen müsste. Wenigstens hätte sie dann auch für das Motiv von DDB Model spielen können. Nach dem D-Promi Camp… Via ibelieve.

Bankenkrisenmeeting

Traurige Welt. Die Banken müssen sich nicht nur mit faulen zweitklassigen Krediten herumschlagen und verlieren Geld sondern auch jede Menge Kunden. So geht es wenigstens der 08/15 Bank in dem TV-Spot von Jung von Matt/Spree. Nun werden Lösungen gesucht. Da es zu teuer wäre die Leistungen der Sparkassen zu kopieren setzt man doch lieber auf hochwertige Fähnchen welche kostenlos an die Kunden verteilt werden. Als langjähriger Sparkassenkunde muss man schon etwas schmunzeln. Allerdings muss man -ganz objektiv betrachtet- auch sehen das andere Institute bessere Angebote vorweisen können. Trotzdem eine unterhaltsame Markenwerbung welche gerade in der jetzigen Situation besonders angebracht ist.

Die Wahrnehmungsänderung bei Skoda

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Bei Skoda konnte man in den letzten Jahren eine interessante Veränderung der Wahrnehmung (aus Sicht des Konsumenten) oder der Positionierung (aus Sicht der Marke) beobachten. Diese konsequente Markenführung erkennt man auch in dem aktuellen TV-Spot für den neuen Skoda Octavia von Leagas Delaney Hamburg.

Gerne hätte ich das Video aus YouTube hier verlinkt aber leider habe ich es nicht gefunden. Deshalb kann ich euch nur den Link zu Horizont.net bieten und ihr müsst dorthin surfen um ihn zu betrachten. Selbst in einer Fokusgruppe teilnehmen zu können ist wirklich nett. Wenn ihr die Möglichkeit dazu habt: Macht es! Ich selbst konnte ein Mal in Hamburg an einer solchen qualitativen Marktforschung teilnehmen und es war wirklich interessant.

Jedenfalls greift der Spot etwas interessantes auf. Früher waren Skodas praktisch – aber bestimmt nicht zum verlieben. Sie waren etwas für Leute die VW-Qualität zu einem günstigen Preis haben wollten. Ein reines Vernunftsauto. Nun ist Skoda mehr. Skoda wandelt sich. Es findet auch im Äußeren Ausdruck: Wie die Front nach dem Facelift nun etwas progressiver erscheint und so weiter. Der Octavia ist nicht mehr der pure Biedermann aus Tschechien.

Die nächsten Tage werde ich noch ein wenig mehr Werbung aus der Autobranche zeigen. Es liegt nichts näher in der Zeit von Absatzkrise und Abwrackprämien.

Frankfurter Applaus Applaus für Frankfurt

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Jahaa. Am letzten Mittwoch war ich im wunderschönen Frankfurt Rödelheim zu einer Projektpräsentation von der Hochschule. War interessant. Morgens ging es direkt auf die Autobahn A8 und anschließend auf die A5. Bei leichten Schneefall – man hätte denken können man fährt Richtung Süden zu den Alpen um Boarden und Skifahren zu gehen und nicht Richtung Norden – ging es in die Bankenmetropole in die Werbeagentur Leo Burnett. Learnings gab es jedenfalls auch. Leo Burnett ist eine tolle Agentur. Das Gebäude (wenigstens was ich davon gesehen habe) ist wunderschön. Bedeutend schöner wie der herumliegende Stadtteil. Das große Atrium kann einiges. Die Palmen sind beeindruckend. Am beeindruckendsten war allerdings Anthony Gibson (der CEO) welcher sich in der Cafeteria einfach mal zu uns gesellt hat. Eine unglaubliche postive Ausstrahlung und beeindruckende Persönlichkeit. Die Bilder sind von der Seite von Leo Burnett – leider hatte ich keine Kamera dabei. Meines Erachtens ist diese Agentur wirklich eine sehr gute Option um sich für eine freie Arbeitsstelle zu bewerben. Mir hats hammer gefallen. Insgesamt gibt es von mir nur Applaus für diese Agentur in Frankfurt. War schön. Ach ja, die Präse war auch ganz in Ordnung. Und schließlich zählt nur das am Ende des Tages ;-) .

Zu spät zum Start des neuen Jahres

Verspätet. Eine Idee. Ein Neues Jahr. Ein TV Spot für ein Unternehmen. Eine Agentur. Vier Wochen ausprobieren. Fünf Tage. Zwanzig Leute. Zweihundertachtundachtzigtausend Teelichter. Eintausendsechshundert Fotos. Stopmotion. Ein Ergebnis. Wunderschön. Von Famous. Für Electrolabel. Via JvM. Zu Famous (inkl. Making of – Sehenswert!). Weiß einer von euch, von wem dieser Song ist?

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