Stern für Opel und gegen DB.
Manchmal kann man nur den Kopf schütteln. So schreibt Stern.de eine Lobeshymne nach der anderen über den neuen Astra, den Hoffnungsträger aus Rüsselsheim in der Kompaktklasse. Das der Insignia so sehr auf den neuen Astra abstrahlt und das ein Passat so bieder ist, dass er nie im Leben sich positive Effekte auf das Golfimage hat. Das der Astra eine Hinterachse ist die so viel toller ist als das komplexe Teil von Volkswagen und dazu noch billiger. Und komfortabler. Wow. Das der Astra Opel retten muss und Stern durch solche Berichte seinen Beitrag leistet.
Und das der neue Astra, trotz seiner Größe und eines zu erwartenden Kampfpreises immer noch teurer sein wird wie viele gut erhaltene Gebrauchtwagen und auch diese längst nicht zum alten Eisen gehören sollten die Stern.de Redakteure auch mal beachten. Irgendeinen Autohersteller wird es erwischen. Und wenn kein Unternehmen, dann wenigstens ganze Fabriken, weil einfach viel zu viele Überkapazitäten bestehen und die Autos immer länger halten. Aber dann kann ja über den Klassenkampf berichtet werden, demonstrierende Gewerkschaftler vor verschlossenen Toren. Hauptsache emotional.
Zusätzlich bringt Stern.de zeitgleich noch einen Erfahrungsbereich einer genervten Bahncard-100 Kundin die bald wieder mit dem Auto, wahrscheinlich einem neuen Astra, fahren will wenn die Bahn weiterhin verstopfte Toiletten, miefige ICEs und schlechte Fahrpläne als Leistungsumfang bezeichnet. Das ganze liest sich wie die typische Motzerei eines typischen Bundesbürgers/in der Bundesrepublik Deutschland. Am Gemecker erkennt man uns, ein Volk dem es so gut geht. Der journalistische Anspruch bei solchen Artikeln ist meines Erachtens auch nicht sonderlich hoch, es gibt dort draußen tausende Blogs welche inhaltlich und textlich anspruchsvollere Texte verfassen…. für die großen Magazine wird Paid-Content das Todesurteil sein wenn weiter solch schlechte Inhalte verfasst und veröffentlicht werden. Das geht gar nicht.
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