Wenn sich ein Schleier über einen legt…
… so beschreiben manche Menschen ihre Depressionen. Man hört oft unterschiedlichste Bilder wie Betroffene ihre Depressionen erleben und somit beschreiben. Sehr beeindruckt hat mich dabei, wie hier schon mehrmals erwähnt, Mängelexemplar von Sara Kuttner, wohl weil man sich selbst auch zum Teil darin entdeckt oder wenigstens kritischer reflektiert. Nun ist ganz Deutschland erschüttert über den Suizid von Enke, dem Torwart von Hannover 96, Vater einer (Adoptiv-)Tocher und Ehemann. Seine “Kollegen” und “Chefs” wussten nichts von seinen Depressionen. Angst davor zu scheitern. Erwartungen anderer nicht erfüllen zu können. Traurig, weil sich der Wert eines Menschen nicht über Leistung definiert. Wachgerüttelt über dieses Ereignis gestern wird nun auch wieder viel über Depression veröffentlicht. Das man damit offen umgehen sollte. Ohne Vorurteile. Weil es eine Krankheit ist die behandelt werden kann. Ob hin zur Heilung oder wenigstens zur Linderung. Heraus aus der Isolation, wie der Stern heute titelt. Wichtig ist, dass man jetzt nicht nur betroffen ist sondern in Zukunft offener für sein Umfeld. Um Leuten zu helfen, wenn sie diese brauchen, auch wenn sie diese dann nicht explizit verlangen.
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