Das Gesetz der Rache
Gestern war ich seit langem mal wieder im Kino. Fernsehen ist zwar ganz ok, aber Kino ist doch nochmal deutlich größer. Und dafür werden schließlich Filme gemacht. Großartige Kampagne. Und die Vorschau vor dem Film hat gezeigt, dass ich in nächster Zeit wohl häufiger in das Lichtspielhaus in Pforzheim gehen muss. Auf jeden Fall in den Film “Avatar” … wohl großartige Action, das gleiche gilt auch für “Gamer”. Dann in “Die Tür” , ein Drama wobei ich dort vielleicht davor noch das Buch lesen möchte welches als Vorlage gedient hat. Der “Informant” mit Matt Damon und “Kapitalismus” von Michael Moore falls ich noch Zeit über habe.
Das Gesetz der Rache mit Jamie Foxx und Gerard Butler (aus 300 wohlbekannt) war wirklich ein guter Film. Der Bösewicht welcher Rache für den Tod seiner Familie nimmt und voll verbittert das amerikanische Rechtssystem anprangert – und man zu Recht die Frage stellen darf, ob “Deals” mit Mördern akzeptabel sind – spielt Katz und Maus mit dem Staatsanwalt. Ganz grob erinnert es ein wenig an “Sieben” mit Brad Pitt. Wobei man bis zum Ende des Films noch Sympathien mit dem Rächer hegt da seine Selbstjustiz doch berechtigt erscheint. Das Drehbuch spielt dabei eine große Rolle. Als er am Ende im Rathaus eine Bombe hochjagen will um die Bürgermeisterin und ihren Krisenstab in die Luft zu sprengen müsste normal jede Akzeptanz des Mannes verloren sein – bis die Bürgermeisterin den Mund aufmacht und sagt, sie wolle den Mann aus der Stadt haben und man doch irgendeinen Paragraphen des Patriot Act doch dafür “missbrauchen könnte” welches die Problematik des Films zeigt. Manchmal geht es nicht um Gerechtigkeit sondern um die Prostitution des Gesetzes um Lösungen zu finden. Ob das die leichtfertigen Deals mit Mördern sind oder aber “willkürliche” Bestrafungen ist hierbei egal. Ein teilweise sehr brutaler Film welcher sich aber auf jeden Fall lohnt und Fragen offen lässt wenn man selbst offen dafür ist.
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