Schöne Ideen – Unternehmer nach Schumpeters Geschmack

Ich glaube jedem sagt Schumpeters Unternehmer etwas. Leute, die nicht bei gewohntem verharren und Dinge nur verwalten, sondern anpacken, revolutionieren, anderst sehen und dadurch die gesamte Wirtschaft nach vorne bringen. Manchmal sind es Nischen, ganz nach dem Prinzip des Teilens (von Märkten) und Herrschen (von Teilmärkten) oder verrückte Ideen. Oder ganz neuartige Konzepte. Oft sind es Unternehmer die ganz klein etwas beginnen und ein hohes Risiko eingehen. Heute möchte ich euch einige Konzepte zeigen, welche ich klasse finde.

Als erstes beginne ich mit zwei Unternehmern aus Hamburg welche durch fair gehandelte Getränke die Welt ein wenig besser machen wollen – und meines Erachtens auch werden. Mit LemonAid und ChariTea haben Paul Bethke und Jakob Berndt zwei Getränke auf den Markt gebracht, welche man wirklich mit rundum guten Gewissen trinken kann. Nun warte ich nur noch, bis eine meiner bevorzugten Bars in Pforzheim die Getränke auch bald in ihrem Sortiment haben. Hoffentlich sehr bald.

Ebenfalls sehr interessant ist das Bio-Weinschorle aus der Flasche Namens ACHT GRAD. Weil Weingläser manchmal wirklich ungeschickt sein können (z.B. auf Partys) und man so auch immer die gleiche Mischung hat eine tolle Idee. Nun ist es nur noch eine Frage der Ästhetik: Manche Männer wollen nicht sehen, wie Frauen aus Bierflaschen trinken. Frauen trinken aus schönen Gläsern… weil Frauen mehr Stil haben. Nun sind die Weinschorle-Flaschen keine Bierflaschen, erinnern von der Form aber schon sehr daran… was mir persönlich aber auch egal sein ist. Ich werde es defintiv mal ausprobieren, vermutlich aber eher Richtung Sommer. Dann passt ein schönes Weißwein-Schorle doch viel besser. Ist einfach erfrischender.

ArmedAngels verkaufen wirklich schicke Klamotten – vollkommen transparent. Das heißt man sieht bei jedem Kleidungsstück, ob es Ökologisch hergestellt wurde, ob es für mindestens ein Glied der Wertschöpfungskette (z.B. den Baumwollbauern) eine reelle soziale Verbesserung gibt (weil faire Preise bezahlt werden) und ob durch den Verkaufserlös ein Teil des Preises direkt an ein soziales Projekt der eigenen Wahl gespendet wird. Finde ich wirklich Weltklasse. Die Preise sind zwar teurer als bei irgendwelchen Ketten aber man sieht daran, was wir eigentlich überall für unsere Kleidung bezahlen müssten – weil wir unseren Reichtum durch die finanzielle Unterdrückung in anderen Ländern finanzieren. Hört sich politisch sehr links an, ist aber leider die Realität.

Ich hoffe, der eine oder andere von euch hat ab nun vielleicht nun Bock bekommen, das Eine oder Andere zu testen – und nein, ich habe von keiner dieser Seiten Geld bekommen.

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