Schubladendenken

Nachdem zum Ende des Monats meine beiden Mitbewohner aus meiner Wohngemeinschaft ausziehen und neue Mitbewohner hineinkommen und ich aufgrund verschiedener Umstände keinen direkten Einfluss auf die Auswahl meiner neuen Mitbewohner hatte ist mir eins aufgefallen.

Gleichzeitig wie mein Vermieter habe auch ich die Zimmer der Wohnung in verschiedenen Immobilienportalen online gestellt. Ich hätte mich wohl früher darum kümmern müssen. Da er dann zeitnaher Termine vereinbaren konnte und den Leuten auch gleich zugesagt hat, was in seinem finanziellen Interesse vollkommen verständlich ist – schließlich ist für den Vermieter nur von Interesse, dass die Wohnung in einem guten Zustand und die Miete am Ende des Monats pünktlich auf seinem Konto ist – hatte ich kaum mehr Einflussmöglichkeit. Da ich zuerst darüber sehr frustriert war, schließlich war unser WG-Leben nicht gerade das schlechteste – nein, eigentlich war es sogar ziemlich gut – und dachte, nun kann es nur noch abwärts gehen da die Neuen bei weitem nicht meinen bisherigen Mitbewohnern entsprechen muss ich nun sagen, ich freue mich darauf. Ich bin traurig, dass meine beiden Roomies ausziehen und es kann gut sein, dass die gute Stimmung und Freundschaft nicht mehr in diesem Maße vorhanden sein wird. Aber nichts desto trotz heißen neue Leute auch immer wieder neue Ideen und Gedanken. Neue Impulse. Und das ist gut. Man sollte immer offen sein für Neues. Auch ich. Insbesondere für neue Menschen. Und wer weiß, vielleicht wird es sogar richtig gut. Man wird es sehen.

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