Gut gemacht, schlecht gemacht und anders gemacht.
Ja, der neue Spot von Hornbach… was Heimat Berlin so auf die Füße stellt ist immer wieder ein Highlight. Auch dieses Mal. Aber schaut es euch selbst an. Ich glaube dahinter steckt ein spannender insight: Leute verändern sich, wenn sie etwas fertigbekommen wollen, wenn der Ehrgeiz sie packt und deshalb darf man diese auch fragen, wie wahnsinnig sie sind.
Ich hatte hier einmal den Superstar-Spot gezeigt bei welchem eine Frau eine Geschichte mit Sand auf einer Glasplatte erzählt. Eine traurige Geschichte. Eine traurige Geschichte mit Happy End. Die im Krieg spielt. Eine Liebesgeschichte. Von einem Paar. Ganz großes Gefühlskino. Vielleicht hat die Frau bei der Musikauswahl ein wenig zu viel Apocalyptica ausgewählt, aber ansonsten? Phänomenal. Was man mit Sand machen kann, kann man auch mit Mehl machen… dachte sich vielleicht DraftFCB. Und produzierte einen Spot für Lieken Urkorn. Dort soll uns erzählt werden, dass Lieken so richtig Handarbeit ist. Genau. Großindustrielle Fertigung und Handarbeit passen sehr gut zusammen. Ähm, ne. Also, der Spot ist nicht wirklich schlecht, auf keinen Fall, aber hinkt halt dem Original, der Vorlage, meilenweit hinterher. Was ich mich noch frage: Was für eine Person hat die gesamte Zeit so trockene Hände, dass das Mehl nicht verklumpt? … Schauts euch selbst an!
Auf W&V.de gibt es ein interessanter Interview mit Götz Werner, dem Gründer von DM… der hat einiges zu sagen, und deshalb lohnt sich das Lesen auf jeden Fall.
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“Großindustrielle Fertigung und Handarbeit passen sehr gut zusammen” – danke! *g*