Ausgelesen: Die Blutlinie | Cody McFadyen
Ja, Semesterferien und der Wunsch wieder mehr zu lesen und sich weniger dem passiven TV-Konsum hinzugeben sind der Grund, dass auch dieses Buch gestern wieder als beendet erklärt werden darf. Sehr spannende Geschichte von der Ermittlerin Smoky Barrett und ihren Kollegen auf der Jagd nach einem Mann, der sich als direkten Nachfahren von Jack the Ripper bezeichnet und wirklich bitterliche Dinge macht. Sehr schockierend beschrieben, sehr krasse Geschichte, man konnte es manchmal kaum aus der Hand legen. Man hinterfragt manche Dinge, stellt Vermutungen an, überlegt sich wie die Schauplätze der Geschichte aussehen könnten, und trotzdem bleibt ein schales Gefühl zurück. Das hat allerdings nichts mit diesem oder dem letzten Buch zu tun. Wenigstens nicht direkt. Indirekt sehr wohl. Es geht darum, dass ich denke, dass es genau so wenig Sinn macht, einen Roman oder Thriller nach dem anderen zu lesen wie sich nur vom Fernsehgerät berieseln zu lassen oder aber nur in Communities rumzuhängen. Also werde ich mir wieder Bücher bestellen. Aber andere. Wenigstens zum Teil. Wer aber auf einen gepflegten Thriller mit vielen Höhepunkten wert legt, der ist mit Cody McFadyen gut bedient und sollte es sich auf jeden Fall im Buchhandel oder Online kaufen.
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