Das hier geht an alle Poker-Fans!

Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort „Poker“ hört? An Stefan Raabs TV total Poker Nacht? An Online Poker? An Live-Übertragungen von Pokerturnieren auf DSF? An haufenweise verlorenes Geld oder an den nächsten, gut gefüllten Pot? So vielfältig eure Gedanken, so unüberschaubar ist das, was das Internet zum Thema zu bieten hat.

Gibt man bei Google „Poker“ ein, landet man 590.000.000 Treffer. Ganz vorne mit dabei sind vor allem Pokerräume auf Kundenfang. Doch die bekanntermaßen unendlichen Weiten des World Wide Web bieten weit mehr als das. Damit ihr nicht so lange suchen müsst, habe ich ein paar unterhaltsame Netz-Fundstücke zum Thema für euch zusammengestellt.

Poker-Werbung im Fernsehen

Bleiben wir zunächst mal bei dem, was wir am besten können: uns über Werbung unterhalten. In Deutschland kommen wir aufgrund der aktuellen Gesetzeslage ja leider nicht in den Genuss von Werbespots für Poker im Fernsehen, dafür müssen wir YouTube bemühen. Zum Glück ist das nur einen Klick weit entfernt:

Wer werben will tut gut daran, die Botschaft entweder mit überraschenden Elementen zu spicken, mit nie Dagewesenem zu überzeugen oder eine Portion Humor mit einzubauen. Das geht leider nur allzu oft schief, denn nicht jeder teilt den gleichen Humor. Der Poker-Anbieter PartyGaming zeigt, wie man’s machen kann. Hier sind den Machern ein paar kurzweilige Spots gelungen, die zwar manchmal unter die Gürtellinie gehen, aber vielleicht gerade deshalb so gut unterhalten.

Leider ist das Embedden unterdrückt, deswegen klickt einfach hier um direkt zu dem Poker-Spot auf YouTube zu kommen.

Doch nicht nur witzige Werbesports treffen den Nerv der Zielgruppe, auch unheimlich ist manchmal wirkungsvoll, da außergewöhnlich. Denn wann sieht man schon mal einen beängstigenden Werbespot im Fernsehen? PokerStars hat mit dem Spot „Play Online Poker – it’s safer“ einen solchen ins Fernsehen gebracht. Darin metzeln Pokerspieler ihre Tischgegner reihenweise auf brutale Art und Weise nieder. Mit dabei Poker-Berühmtheiten, wie Sandra Naujoks, Sebastian Ruthenberg und Ben Kang. Der etwas andere Poker-Spot: etwas überzogen, aber gut gemacht.

Lustige Poker-Videos aus dem echten Leben

Doch bleiben wir mal beim Thema lustige Poker-Videos. Die gibt’s nicht nur als TV-Spot im Fernsehen, sondern auch in Form von Live-Aufzeichnungen bei YouTube. Während Poker-Turnieren passiert so allerhand Lustiges und Unglaubliches, wie die folgenden Videos eindrucksvoll beweisen.

Daniel Neagreanu liest die Karten

Ein Kommentar unter dem Video bringt es auf den Punkt: „Gute Poker-Spieler lesen ihren Gegner, die besten Poker-Spieler lesen das Deck!“ – Was Profispieler Daniel Neagreanu in diesem Turnier gelingt, ist einfach unglaublich. Vielleicht sollte er sich bei seinen Fähigkeiten mal als Lottospieler versuchen?

Ein Bluff ist eine hohe Kunst – und zwei?

Dieses Video zeigt es deutlich wie wichtig ein guter Bluff beim Poker ist. Problematisch wird es nur, wenn zwei Bluffs aufeinander treffen. Beide Spieler haben nichts auf der Hand – und bluffen was das Zeug hält. Ein hervorragendes Beispiel für das Spiel eines Chipleaders, der einen Bluff konsequent zu Ende spielt.

Die letzte Karte entscheidet das Spiel

Was passieren kann, wenn man sich seiner Sache zu sicher ist, zeigt dieses Video: Bellande ist sich sicher und geht all in, Akopyan hat zwar nicht so gute Karten, geht aber mit, geht also auch all in. Jetzt wird offen gespielt, es sieht schlecht aus für Akopyan. Doch am Ende entscheidet die letzte Karte…

Nicht richtig aufgepasst, was?

Hach, es tut richtig weh, dieses Video mit anzusehen. Beide Spieler haben gute Karten, doch Sandra steht etwas schlechter da. Ihre Chancen zu gewinnen, sind gering. Sie spielt trotzdem weiter und bekommt eine neue Karte – doch leider erkennt sie nicht, dass sie damit gewonnen hätte. Autsch!

Poker-Facts für die nächste Party

Wer Poker spielt und sich regelmäßig mit Freunden zum Spielen trifft, muss bei den Treffen schon mehr an Wissen bieten können als das schnöde 1×1 der Pokerregeln. Wer sich bisher ganz vom Poker fern gehalten hat, kennt noch nicht einmal das 1×1 und kann nicht mitreden. Doch in beiden Fällen können wir Abhilfe schaffen, denn wir haben vier kuriose Poker-Fakten aus Geschichte und Gegenwart.

Beim Wilden Westen denkt man an Cowboys und Indianer, an Saloons und natürlich an Poker spielende Trunkenbolde. Aber Poker spielende Frauen? Die gab es damals nicht. Weit gefehlt. Unter dem Namen „Poker Alice“ ging eine Frau in die Geschichte ein. Nachdem ihr Ehemann starb, verdiente sie sich ihren Lebensunterhalt mit Pokern. Doch auch sie hatte ihre Prinzipien: kein Spiel am Sonntag!

Beim Poker nennt man eine unschlagbare Pokerhand „Nuts“. Der Begriff stammt vermutlich aus Zeiten des Wilden Westens. Dort setzten die Spieler oft auch ihr Hab und Gut, z. B. Pferd und Wagen. Damit der Spieler im Falle eines Verlustes nicht fliehen konnte, musste er die Schraubenmuttern (Nuts) am Wagen entfernen und als Einsatz in den Pot legen. Es wurde daher angenommen, dass „the nuts“ nur setzte, wer eine wirklich gute Hand hatte.

Poker-Profi Doyle Brunson ist eine Legende im Pokersport. Zwei Mal hintereinander gewann er die World Series of Poker, das wichtigste Poker-Turnier der Welt. Doch damit nicht genug, gewann er beide mit denselben hole Cards: einer 10 und einer 2. Noch heute bezeichnen Spieler, die 10 und 2 in ihrer Hand haben, sie als „Doyle Brunson“.

Chris Moneymaker – ja, so heißt er wirklich – ist das Aschenputtel der Poker-Szene. 2003 gewann im Alter von 27 Jahren die World Series of Poker und räumte dabei die unglaubliche Summe von 2,5 Millionen Dollar ab. Das Erstaunliche an seinem Sieg: erst drei Jahre zuvor begann er mit dem Poker spielen und er hatte noch nie an einem Live-Turnier teilgenommen. Und um dem Ganze noch die Krone aufzusetzen: Chris musste sein Finalticket nicht bezahlen, er gewann es bei einem Poker Wettbewerb im Internet, für das er lediglich 40 Dollar bezahlen musste.

Unendliche Weiten… das ist es, was das Internet zum Thema Poker zu bieten hat. Wer noch mehr spannende, lustige oder einfach nur kuriose Videos und Fakten zum Thema auf Lager hat, möge gerne einen Kommentar hinterlassen! Wir sind gespannt.

Als wären gute Logos unmöglich

Jeder kennt die großartigen Logos und Signets weltbekannter Marken wie den Apfel von Apple, den Swoosh von Nike, den Propeller von BMW oder den Stern von Mercedes. Diese Signets eint, dass sie leicht zu verstehen und mit einem klaren Wiedererkennungswert dem Kunden Orientierung bieten. Geht man durch Fußgängerzonen oder wirft einen Blick in regionale Tageszeitungen, so zweifelt man manchmal daran, dass es wirklich eine Industrie gibt, welche einem für einen gar nicht so hohen Obulus ein Firmenlogo entwerfen. Nur warum denken Leute, sie könnten es selbst machen greifen nicht auf die Kompetenz von Profis zurück? Das Geld lohnt sich dafür doppelt und dreifach. Finde ich. Schließlich kommt das Logo (hoffentlich), eingebettet in einem guten Corporate Design, gut sichtbar auf Scheiben des Geschäfts, Visitenkarten, Anzeigen, Briefbögen und Webseite und man hat nichts davon, wenn es überall gleich schlecht aussieht. Eine Seite welche immer wieder neue Beispiele für gelungene Logos liefert ist “Logo of the Day”. Und wer immer mal wieder Fragen zu seinen Apple-Produkten hat sollte am besten mal in einem kompetenten Apple Forum nach den richtigen Antworten suchen.