Detaillierte Einsichten

Es erweckt den Anschein, als würden sich kulturelle Einrichtungen für kreative Werbung gut eignen. Jung von Matt macht seit Jahren herausragende Kreationen für das Konzerthaus Dortmund und auch dieser Streich von Scholz & Friends Berlin ist wirklich sehr, sehr gelungen. Musikinstrumente der Berliner Philharmoniker werden in Szene gesetzt als wären sie selbst die großen Säle – ungewohnt detaillierte und hübsch inszenierte Einsichten von Violine, Querflöte und Co.

Was wirklich Spaß macht…

Vor einiger Zeit bin ich umgezogen. Während viele als eine der ersten Aktionen nach dem Einzug sich ihren Kabelanschluss anmelden und einen großen Fernseher holen habe ich bewusst darauf verzichtet. Weil mich die Werbepausen stören. Weil mich viel zu viel schlechtes Programm auf den Sendern stört und man viel zu viel Zeit davor verbringt. Die Oma eines Freundes sagte einmal “Es ist egal wie teuer der Fernseh ist, es kommt immer der gleiche Müll.”

Deswegen liebe ich das Kino. Weil dafür Filme gemacht werden. Einfach mal nachschauen, was derzeit läuft, sich bewusst einen Film heraussuchen, schauen in welchem Kino er zu welcher Zeit läuft und mal zwei oder drei Stunden komplett abschalten, eintauchen in eine andere Welt – das ist großartig und macht einfach nur Spaß. Im übrigen, dieser Spot ist mittlerweile 6 (!) Jahre alt und ich kenne ihn heute noch, freue mich heute noch darüber wenn ich daran denke… das ist auch eine respektable Leistung der Agentur.

Meine nächsten Filme? Wahrscheinlich “Das gibt Ärger”, “The Grey” und “Man in Black 3″… episch.

Hauptfiguren auf der Straße

Manche gute Kreation wirkt Kulturübergreifend. Allerdings kann das nur geschehen, wenn die genutzten Zeichen und Symbole innerhalb der verschiedenen Kulturen bekannt und mit den gleichen Werten aufgeladen sind. Wie das sehr gut funktioniert sieht man an dieser Kampagne aus Brasilien für eine Solidaritätsbewegung! In dieser wird dazu auffordert Bücher zu spenden als diese wegzuwerfen – und auf den Motiven sieht man die heimatlosen drei Schweinchen, das herumirrende Rotkäppchen und den alleingelassenen Pinnocchio

Im Internet muss nicht alles kostenlos sein

Derzeit gibt es Diskussionen über die neuen Datenschutzbedingungen von Google weil diese alle ihre Dienste miteinander abgleichen werden. Ist auch logisch, so können sie gezielter Werbung machen und dafür haben wir kostenlose Services welche so Geld kosten würden. Warum sich alle darüber aufregen, verstehe ich nicht. Google ist schließlich ein Unternehmen welches Geld verdienen muss…

Aber eine andere Sache die man daraus lernt ist, dass man selbst, die eigenen Daten und die eigene Aufmerksamkeit den Unternehmen Geld wert ist. Schließlich hoffen sie darauf, dass wir die richtigen Informationen zur richtigen Zeit bekommen und dann wiederum unser Geld ausgeben… damit wird dann allerdings ein Schuh daraus, weil man nicht nur, wie bei dem großen Konzern Google und vielen anderen Anbietern wie United Internet oder Lastfm o.ä. kostenlose Services bekommt sondern auch Geld verdienen im Internet möglich ist – wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und sich, wie auf der zuvor verlinkten Seite sehr ausführlich aufgeführt, nur die seriösen Anbieter heraussucht. Ich finds super. Es muss nicht alles kostenlos sein – es kann auch gewinnbringend sein.

Mal wieder Visitenkarten als Werbung für die Marke – dieses Mal…

Adidas. In Sao Paulo, Brasilien, haben alle Mitarbeiter eines Stores eigene Schnürsenkel als Visitenkarten bekommen. Wie cool ist das bitteschön? Schuhe sind eines der ersten Dinge, die man mit der Marke mit den drei Streifen verbindet aber das so schön umzusetzen mit der Adresse des Stores, das ist wirklich aller Ehren wert. Bei Adsoftheworld gesehen.

Coca Cola Markenstrategie 2020 – von der kreativen zur inhaltlichen Exzellenz

Zwei Videos, nicht nur sehenswert für Fans der uramerikanischsten aller Limonaden sondern für jeden, der sich wegen Beruf oder Hobby mit Werbung und Kommunikation beschäftigt. Weil an dieser Stelle nicht nur ausgeführt wird, wie sich das Kommunikationsverhalten verändert hat sondern auch wie man damit umgehen kann und wie man sich darauf einzustellen hat. Zwanzig Minuten und ein wenig Nachdenken was sich lohnt. Eine Herausforderung für große und für kleine Marken, wenn Inhalte wieder wichtiger werden weil leere Worthülsen schnell “verpuffen” wenn ihre nichtigkeit erkannt wird.

Robbie Williams und das Glück

In der Werbung nutzt man gerne Testimonials. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn Sie zum Produkt passen weil es dadurch besonders glaubwürdig ist und ansonsten auch kontraproduktiv sein kann. Mit dem britischen Sänger Robbie Williams verbindet man einiges. Zuallererst natürlich einige seiner Songs und ansonsten viele Geschichten von Partys in Clubs und bei Casino Spiele mit denen der Mann beweist, dass er weiß, wie man lebt. Feiern, Spaß und Spannung waren bei ihm immer dabei und so war es wohl naheliegend, dass er nun Testimonial (oder sogar Schirmherr?) für seine eigene Pokerseite wird. Zu gewinnen gibt es dort allerdings kein Geld (zu verlieren allerdings auch nicht!) sondern Fanartikel, Konzertkarten und ähnliche Sachen womit sich die Seite mit ihrer Werbung wohl in erste Linie an richtige Fans von Robbie richtet und andererseits auch an Hobbyspieler die nicht immer um Geld spielen oder noch ein wenig üben wollen bevor sie einen Casino Bonus in Anspruch nehmen. Meines Erachtens ein ganz gelungener Werbecoup wobei eine eigene Pokerseite mittlerweile vielleicht etwas zu spät kommt, gibt es doch bereits heute sehr gute Angebote bei denen man Online sehr viel Spaß und Gewinne einfahren kann. Ein Vorteil ist aber auf jeden Fall die spitze Zielgruppe – und das ist ein wichtiger Erfolgsfaktor bei den meisten Marketingmaßnahmen… und ein All-In ist bei Spielgeld auch mal einfacher zu realisieren als wenn man echtes Geld verliert. Wobei echtes Geld gewinnen, dass kann man dann auch nur beim Pokern wenn man einen entsprechenden Einsatz bringt. Und vollen Einsatz, den gibt auch Robbie Williams immer.

Visitenkarten…

Ich glaube Visitenkarten werden nie aus der Mode kommen. Oder vielleicht doch? Bis dahin sind sie allerdings ein hervorragendes Aushängeschild eines Unternehmens weil der Empfänger sofort einen Eindruck erhält worauf die Firma wert legt. Wirken die Visitenkarten hochwertig, gutes Material, Druck und Prägung oder sind es billige 0 – 8 – 15 Produkte auf die kein wirklicher Wert gelegt wird? Bewusst oder unbewusst zieht man dann doch so seine Rückschlüsse auf das Unternehmen und seine Mitarbeiter, deren Arbeitsweise und Umgangsformen, z.B. wie sie auch mit meiner Karte umgehen – “voller Respekt” oder nach dem Prinzip “Hauptsache mitgenommen”. Weil deswegen aber jeder Mitarbeiter, der mit Kunden, Lieferanten oder anderen Externen Kontakt hat eigene Visitenkarten bekommt lohnt es sich schon darüber nachzudenken, wie diese vielleicht noch besser dem Unternehmen dienen könnten. Wie in diesem Fall von Airborne, einem Paketservice, mit der Botschaft “keine Lieferung ist zu klein”. Sehr gefällig.

Star Wars – und was siehst du?

Manchmal gibt es Anzeigen oder Videos bei denen das Artwork einfach überragend gemacht ist. Das unten eingebettete Video für eine Star-Wars Ausstellung in Montreal gehört sowas von definitiv in diese Kategorie, das ist der Wahnsinn. Also finde ich jedenfalls. Respekt und Gratulation and bleublancrouge (welcher patriotische Agenturname) aus Kanada…