Megan Fox nackt!

Jedes Jahr kommen zum Super Bowl in den USA neue Spots heraus. Manche werden extra für dieses Event produziert, andere sogar im Vorfeld mit anderen Werbespots angekündigt. Und jeder werbeverrückte schaut sich die Spots spätestens am Tag danach an. So läuft das eben. Und so bin ich über den Spot von Motorola für ihr Handy gestolpert. Erinnert mich irgendwie an den Film 39,90 welchen ich gestern angeschaut habe. Sex verkauft immer. Das Mobiltelefon wird weitestgehend uninteressant aber ist ja egal, Hauptsache die nackte Megan Fox sitzt in einer Badewanne. Warum es mich an 39,90 erinnert? Schaut ihn euch an! Sehr lohnenswert. Schließlich ist es in der Werbung doch leider wirklich oft so, dass, wenn nichts mehr zieht, nackte Promis wohl die Allzweckwaffe welcher unterstellt wird, dass sie immer trifft. Ich glaube das nicht, aber egal.

Bei Gelegenheit kommen die Tage noch ein paar weitere Spots – versprochen!

Großartige Fahrzeuge

Die meisten Menschen träumen wohl auch von Autos, welche sogar als Gebrauchtwagen zu teuer wären um sie bezahlen zu können. Möglichkeiten zur Finanzierung wären ein sehr günstiger Kredit oder vielleicht auch ein Banküberfall. Neuester Trend aus Luxemburg und der Schweiz ist die Entwendung von Daten der eigenen Bank und der Verkauf an deutsche Steuerbehörden. Dann kann man sich sein persönliches Traumauto auch leisten. Definitiv. Und um den Mythos solcher Fahrzeuge zu erhalten und auszubauen werden häufig Imagekampagnen gemacht. Beispielsweise von Philipp und Keuntje aus Hamburg für Lamborghini, die Audi-Tochter aus Italien. Was soll ich sagen? Ich liebe die Motive. Jedes Mal, wenn neue Motive erscheinen, freue ich mich darauf. Weil es jedes Mal etwas ganz neues ist, aber trotzdem jedes Mal total zur Marke passt. Die drei Motive “Platz“, “Straße” und “Brücke” erscheinen nur auf den ersten Blick wie typisch italienische Momentaufnahmen. Schnell erkennt man, wie überall Teile von Lamborghinis verwendet wurden… sehr schick (wie die Autos).

Kleidersammlung

Manchmal muss man soziales Engagement durch Incentives lukrativer machen. Dachte sie wohl auch DDB USA. Und was dann für Bud Light herauskam ist zwar ein langer aber trotzdem sehr unterhaltsamer Werbespot. Kann einiges. Und für ein gutes Bier – also kein Bud Light – gibt man (und meistens Mann) seine neue Krawatte oder sein letztes Hemd her oder lässt mal die Hosen runter. Ich habe mich köstlich amüsiert. Ich wünsche euch allen einen guten Start in den Februar!

Neues von Apple: das iPad.

Ja, nun hat Apple endlich sein Tablet vorgestellt. Der Name: Naja… irgendwie naheliegend. Manche haben ja einen großen kreativen Sprung erwartet und einen Namen, welcher sich deutlicher von dem Erfolgsmodell iPod abhebt, aber ganz ernsthaft, iPhone ist auch nicht gerade der kreativste Name der Welt. Und im Endeffekt geht es ja um die Produkte. Ich bin überrascht, dass es das iPad bereits zu so einem günstigen Preis (499$ mit 16 Gbyte) geben wird. Die Möglichkeit, dass sämtliche iPhone Apps auch auf dem Tablet laufen werden ist natürlich super. So sorgt man für zufriedene Kunden. Wenn ich eine App gewohnt bin, kann man sie auf beiden Devices verwenden. Dazu gibt es den neuen iBook – Store in welchem man Bücher erwerben kann. Hier habe ich allerdings einen Kritikpunkt: Ich habe keine Ahnung, was man normalerweise für eBooks bezahlt, aber bevor ich 15 Euro für Bits und Bytes ausgebe, hole ich mir das Buch aus physisch greifbarem – dann hat man was für das Geld. Und in der Regel liest man eh immer nur ein oder zwei Bücher. Für Zeitschriften und Tageszeitungen ist das Teil natürlich super. Mit einem 9,7 Zoll Touchscreen-TFT ausgestattet wirklich gut. Es zeigt sich wieder in der Liebe zum Detail, dass dort ganz viel gedacht wurde: Die Bildergalerien sind verspielt und gut und so geht es gerade weiter. Dass die Oberfläche nach einem “aufgebohrten” iPhone / iPod Touch OS aussieht und nicht nach Mac OSX finde ich sehr schade… aber sicherlich hatte auch das seine Gründe. Da der Mehrpreis zum Amazon Kindle wirklich vernachlässigt werden kann ist eine Anschaffung wirklich überlegenswert. Der verhältnismäßig niedrige Preis ist für mich allerdings andererseits auch verwunderlich weil Apple doch sonst eher immer Premium-Strategien verfolgt hat. Naja, so ändern sich Zeiten und Strategien. Mal schauen, ob sich das noch ändert. Aber taktisch sehr guter Schachzug. Die Entwickler-Community erhält einen größeren, potentiellen Kundenkreis und kommen dadurch nicht auf dumme Gedanken und entwickeln für andere Plattformen wie Android oder Symbian und der App-Store behält so weiterhin seine starke Position was Menge der angebotenen Apps angeht.

Wer nochmals alle Infos auf einem Blick haben will, dem sei der Early Adopter Blog empfohlen.

Die nächste große Sache von Apple.

Sehr, sehr viele Leute sind auf heute Abend gespannt. Wie das Applet nun heißen wird, was es leisten wird, für wie viel man es sich leisten, ob es eher wie ein großer iPod Touch ist oder doch eher wie eine neue Art “MacBook” ohne physische Tastatur. Und wer weiß, vielleicht überrascht Apple alle anwesenden mit einer ganz verrückten Ankündigung, welche in dieser Form keiner erwartet? Auch das wäre bei Apple denkbar. Die Kommunikationsmaßnahmen von Apple, ebenso wie die gewollten Nicht-Kommunikationsmaßnahmen, sind wirklich gut durchdacht und wohl einzigartig in der Branche. Auf YouTube ist gestern ein Spot aufgetaucht welcher angeblich der erste Werbespot für das Tablet sein soll. Eher unwahrscheinlich. Aber ebenso wie Horizont.net werde auch ich euch den Link nicht vorenthalten. Und morgen um diese Zeit werden wir schon wieder bedeutend mehr wissen!

Die Mitarbeiter im Unternehmen richtig motivieren.

Heute hatte ich meine vorletzte Vorlesung für dieses Semester – es ging um Strategisches Management und Entscheidungen, die Systemtheorie und die Praxis des Nichtwissens. Insgesamt war es sehr spannend. Gegen Ende der Veranstaltung haben wir uns noch das nachfolgende Video gemeinsam angeschaut welches ich euch nicht vorenthalten möchte weil es, trotz oder gerade wegen der Länge, sehr interessant ist. Es geht schlicht und ergreifend darum, wie jeder von uns in der täglichen Arbeit in seinem Job sein Bestes geben kann. Was Menschen motiviert und was nicht. Was die Wissenschaft schon lange weiß und die Geschäftswelt (weitestgehend) ignoriert. Viele Dinge & Grundzüge kannte ich bereits aus Mitarbeiterführung und anderen Büchern, aber trotzdem bringt der Vortrag von Dan Pink welcher er im Juli vergangenen Jahres gehalten hat vieles auf den Punkt – und das mit einer ganzen Reihe von guten Witzen und einer sehr positiven und unterhaltsamen Vortragsart.

Vergeig’ es nicht

Während die meiste Werbung für Bank- oder Finanzdienstleistungen sehr ernst und seriös herüberkommt gibt es so manche Ausreiser, welche die Menschen mit Humor ansprechen wollen. Nicht für jeden ist das geeignet aber wenn man sich an die LBS mit der “Spießer-Kampagne” für Bausparen oder an die 0815-Bank, welche die Kunden mit bunten Fähnchen an Stelle von gutem Service und einem flächendeckenden Filialnetz überzeugen will, erinnert ist einem wohl klar, dass auch ein ironischer und sehr überspitzter Ansatz funktionieren kann. Wie die beiden vorher genannten Beispiele ist auch diese Kampagne aus dem Hause Jung von Matt und wird eure Lachmuskeln auf jeden Fall beanspruchen. Es scheint, als wären die Kulissen aus dem 0815-Spot einfach übernommen worden, aber selbst wenn es so ist, wäre es egal :) .

Betrogene Verbraucher

Letztens hatte ich mit einer Freundin während eines Cappucinos eine Diskussion darüber, um wie viel Kleidung teurer sein darf wenn sie aus ökologischem Anbau oder aber sogar Fair-Trade stammt wobei für mich zugegebenermaßen das Zweite von größerer Bedeutung ist als das Erste wobei beides eine sehr wichtig ist. Jedenfalls finde ich viele Kleidungsstücke aus Bio-Baumwolle, sogar ohne von bekannten Labels zu sein, als zu teuer an. Und das kann für einen Studenten ein K.O.-Kriterium sein. Wenigstens vorerst. Selbst wenn es mittlerweile sogar bei den großen Ketten wie Tchibo, H&M oder C&A spezielle Kleidungs(kollektionen) aus Biobaumwolle gibt, so ist es doch noch ein zartes Pflänzchen welches durch negative PR zertreten werden könnte – was ich nicht hoffe. Leider ist es so, dass sich mit Biobaumwolle viel Geld verdienen lässt und die Gentechnik den Anbau erleichtert. Leider passen diese beiden Dinge nicht ganz so zusammen. Und nun ist herausgekommen, dass zwei “Zertifizierungslabels” wegen dem Hype um Öko-Kleidung falsch etikettiert haben. Heißt man dachte Öko zu kaufen aber so Öko war das ganze dann doch nicht. Hoffentlich klärt sich das alles auf und passiert in Zukunft nicht mehr. Wünschenswert wäre das!

Es sollte nicht alles positiv sein!

Um auch weiterhin auf die bestehende AIDS/HIV-Problematik aufmerksam zu machen hat PuK rechtzeitig zum Weltaidstag eine sehr gute Idee in sozialen Netzwerken umgesetzt.

Überall wurden Gruppen gegründet welche ungeschützten Sex propagieren und tausende traten diesen Gruppen bei. Am Welt-Aids-Tag wurden dann alle Gruppen umbenannt, z.B. in “HIV-Positiv, verdammt ich habs” oder ähnliches. Die Reaktionen waren extrem. “Verdammt, was ist passiert, ist die Seite gehackt worden?” oder “Warum bin ich in dieser Gruppe?”… bei extrem wichtigen Themen benötigt man eben auch extreme Formen der Ansprache. Sehr gelungene Aktion aus Hamburg. Schaut euch das Video an!

So nicht dumm – sei dumm!

Seit neuestem betreut Anomaly aus London den weltweiten Etat der Lifestyle-Marke Diesel und die Kampagne spaltet die Meinungen. Brilliant getextete Anzeigen welche allerdings die Meinung spalten. Schließlich möchte man sich selbst (meist) immer als rationale und intelligente Person sehen. Der Perspektivwechsel, dass vordergründig Dummes zu Neuem führt und deshalb praktiziert werden sollte. Nicht schlecht! Via ibelieve.

Like balloons, we are filled with hopes and dreams
But. Over time a single sentence creeps into our lives

Dont be stupid.

Its the crusher of possibility.
Its the worlds greatest deflator.

The world is full of smart people.
Doing all kind of smart things…
Thats smart.

Well,
were with stupid.

Stupid is the relentless pursuit of a regret free life.
Smart may have the brains…
but stupid has the balls.

The smart might recognize
things for how they are.
The stupid see things for how they could be.

Smart critiques.
Stupid creates.

The fact is
if we didnt have stupid thoughts
wed have no interesting thoughts at all

Smart may have the plans…
but stupid has the stories.

Smart may have the authority
but stupid has one hell of a hangover

Its not smart to take risks…
Its stupid.

To be stupid
is to be brave

The stupid isnt afraid to fail.
The stupid know there are worse things than failure…
like not even trying.

Smart had one good idea,
and that idea was stupid.

You cant outsmart stupid.
So dont even try.

Remember
only stupid can be truly
brilliant

So,
BE STUPID

http://www.diesel.com/be-stupid

Kampf um den Konsumenten

Es ist faszinierend, wie derzeit die großen Lebensmitteleinzelhändler gegen die Discounter, insbesondere Aldi und Lidl, kommunikativ vorgehen. Egal, ob es um JA! von Rewe oder um Gut & Günstig von Edeka geht, wir als Zielgruppe sollen verstehen, dass diese Eigenmarken günstiger sind als das, was die scheinbar günstigeren Discounter anbieten. Aber anstatt nur auf den Preis zu hauen findet Grabarz & Partner einen schönen Weg, dies noch mit der Edeka-typischen Attitude zu verbinden und zu zeigen, wie sehr die Leute bei Edeka Lebensmittel lieben.


Ungeschicktes Timing

Als der Tsunami an Weihnachten viele Landstriche verwüstete wurde von den Radiostationen “Die perfekte Welle” aus Pietätsgründen nicht mehr gespielt. Verständlicherweise. Als das Erdbeben weite Teile von Haiti verwüstete lief gerade der neue Spot für das deutsche Handwerk. Ein sehr schöner Spot von Scholz & friends. Leider mit einem ungeschickten Timing beziehungsweise in zeitlicher Nähe zu diesem Ereignis welches nicht vorhersehbar war. Nun wird der TV-Spot gestoppt da die Endszene als eine Stadt in sich zusammenbricht dann doch zu viele Parallelen aufweist. Wohl die beste Wahl um keine Mitbürger vor den Kopf zu stoßen. Vielleicht könnte man noch einen Schritt weitergehen und das eingesparte Mediavolumen spenden? Oder Handwerkern welche sich derzeit in Kurzarbeit befinden und dadurch zum Teil vom Staat finanziert werden die Möglichkeit zu geben für einige Wochen nach Haiti zu fliegen und beim Wiederaufbau von Krankenhäusern und Schulen zu helfen? Dafür ist wohl unsere Regierung zu unflexibel. Vermute ich mal. Eine gute Idee wäre es trotzdem.

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